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Wie bereits in anderen Bundesländern geschehen, so schon vor den Som­merferien in Niedersachsen, will nun auch Schleswig-Holstein die doch ei­gentlich zur Bildung geschaffenen und zur Neutralität verpflichteten Schu­len zu Impfzentren für die Corona-Impfung der Schulkinder machen.

highschool by gundula vogel auf pixabay
Dies geschieht vor
dem Hintergrund, dass diese Impfung nach wie vor für die Altersgruppe ab 12 von der STIKO1, dem Fachgremium zur Beurteilung der Nutzen und Gefahren der Impfstoffe, nicht empfohlen wird. Aus­schließlich in seltenen Ausnahmefällen, wie für Kinder, die aufgrund von bestimmten Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko haben, einen schweren Verlauf zu erleiden, empfiehlt die STIKO die Impfung.2

Dass man Kinder auf dem Weg zur Schule, wo der Schulweg und die Schule an sich unter einem besonderen Schutz stehen, in Impf-Busse lo­cken möchte und sich dabei sogar anmaßt, den Impf-Druck auf die Kinder so zu erhöhen, dass sie ab 14 darüber angeblich frei entscheiden und die Eltern nicht mehr gefragt werden müssen, ist ein nicht hinzunehmender Eingriff in die Unversehrtheit und die Schutzbedürftigkeit der Kinder.

Die Politik setzt hier ganz bewusst auf Gruppenzwang und Einschüchte­rung. Freie Impfentscheidung? Bei Kindern, die in einer Gruppe konform sein möchten und dazu gehören wollen? Die nicht wissen können, was da mit Ihnen passieren soll? Mit einem nicht empfohlenen Impfstoff gegen eine Krankheit, die für gesunde Kinder dieser Altersgruppe keine Gefahr darstellt?

Wie sind diese improvisierten Impf-Busse überhaupt personell und räum­lich ausgestattet? Gibt es genug Ruheräume nach der Impfung? Sind ge­nug Ärzte und Ersthelfer für den Fall eines Impfschocks anwesend? Sollen die Kinder danach in die Schule zum Unterricht gehen, auch zum Sportun­terricht? Was passiert, wenn es in der Schule zu Komplikationen kommt? Wie werden die Lehrer geschult, das zu erkennen (Brustschmerzen, Kurz­atmigkeit, Kopfschmerzen) um rechtzeitig einzugreifen? Diese Fragen sind völlig ungeklärt. 

Diese erneute Grenzüberschreitung der Politik, ohne den erforderlichen Sachverstand derartige Kampagnen zu fahren, wird von der Basis in aller Deutlichkeit abgelehnt. Wir appellieren daran, besonders bei der Impfent­scheidung für Kinder sorgsam Nutzen und Gefahren abzuwägen. Nach den vorliegenden Meinungsbildnern aus der Medizin und für uns maßgeblich von der STIKO sind diese Impfstoffe nicht für diese Altersgruppe empfohl­en. Die STIKO ist Teil des RKI. Selbst diese Institution RKI gibt KEINE Impfempfehlung!

Zu beobachtete Nebenwirkungen sind laut Paul-Ehrlich-Institut und ande­ren Arzneimittelbehörden, dass Herzmuskelentzündung (Myokarditis) oder Herzbeutelentzündung (Perikarditis) bei männlichen Jugendlichen ver­stärkt auftreten. Jungen sind mehr betroffen als Mädchen.3 In den USA betraf es bei den Jungen einen von 17.000. Das wäre nach der Definition von Nebenwirkungen eine sehr seltene Nebenwirkung. Das für jeden offen zu bedienende Meldesystem für Nebenwirkungen VAERS der USA ver­zeichnet dagegen 5,7 % ernste Nebenwirkungen in der Altersgruppe 12-15 Jahre, also ungefähr trifft es demnach einen Impfling von 17.4 Wenn das zutrifft, wäre es bereits eine häufige Nebenwirkung. Die Unsicherheit ist also sehr groß.

Keine Impfkampagne gegen unsere Kinder vor den Schulen!

Foto: © Gundula Vogel auf Pixabay, thx
Text: R. Fiedler / Redaktion dieBasis SH